La Palma 2003/2005

Durch Berichte in Astronomie-Zeitschriften und eigene Recherchen im Internet bin ich auf die Kanareninsel La Palma aufmerksam geworden, welche das Mekka für europäische Astronomen darstellt. Auf dem höchsten Berg, dem Roque de los Muchachos auf rund 2400m ü. M., sind sehr viele internationale Teleskope errichtet u.a. das kürzlich eröffnete Gran Telescopio Canario GTC, welches einen 10 m Spiegel hat. Angeblich soll dort oben das beste d.h. geringste Seeing Europas herrschen.

Die grüne Insel vulkanischen Ursprungs hat auch ein Gesetz gegen Lichtverschmutzung und ist nur wenig touristisch. Sie ist sehr abwechslungsreich, ideal zum Wandern geeignet und bietet viele atemberaubende Ausblicke auf Berge, Täler und das Meer. 

In klaren Nächten ist die Sicht zum Sternenhimmel fantastisch und kaum von Störlicht beeinträchtigt. Die Transparenz ist sehr gut, öfters gibt es jedoch auch Wind, insbesondere auf den hohen Vulkanrücken des Roque. Trotzdem kann aber auch auf Höhen ab ca. 800m ü.M. schon hervorragend beobachtet werden. Zu beachten ist einzig der Passatnebel, der öfters die küstennahen Gebiete im Nordosten einhüllt und ausser im Sommer auch über die Bergrücken der Caldera (ca. 1200m ü.M.) kommen kann.

 

Impressionen aus La Palma bei meinen Ferien in den Jahren 2003 und 2005
                    Unterkunft 2005 ->

 

 

<- Unterkunft 2003

 

Einige wenige astronomische Bilder:  Nikon F4, Ektachrome E-200, Push 1

Milchstrasse Schwan, 58mm


Nordamerikanebel NGC7000, 300mm Teleobjektiv

Orion mit 300mm

Orion Strichspur

Tak FS-60c und Kenko SkyMemo Mount während der Sonnenfinsternis

 

Partielle SoFi am 3.10.2005